Für alle Freunde der Kunst sind die Abruzzen eine wahre Fundgrube. Über die gesamte Region verteilt, zeugen viele kleine und große Kunststädte von echten Meistern und ihren Werken.
| Basilika Collemaggio in L'Aquila (c) Fototeca ENIT | Die Hauptstadt L'Aquila mit den vielen Kirchen, Plätzen und Türmen gilt als eines der bedeutendsten Kunstzentren in ganz Italien. Im Jahr 1288 wurde die Basilika "Collemaggio" von Papst Celestino V. gebaut, sie sticht durch ihre außergewöhnliche Vorderseite aus roten und weißen Steinen hervor. Im historischen Zentrum von L'Aquila befindet sich das Nationalmuseum in einem Schloss, ebenfalls eine lohnenswerter Exkursion.
Von großem handwerklichen Geschick zeugen die Bauten etwas weiter südlich in Chieti oder Vasto. Unter Kennern werden die vielen kleinen Dörfer der Navelli Ebene, des Aterno-Tals oder des Roveto-Tals als Geheimtipp bezeichnet.
| Kunsthandwerk aus Abruzzen (c) Fototeca ENIT | Für Hirtenstämme war über Jahrhunderte hinweg die Wallfahrtsstätte "Santuario di Ercole Curino" geweiht, im Laufe der Zeit wurde sie zu einem traumhaften archäologischen Park ersetzt. Mit auf dem Programmzettel bei einer Kunstreise durch die Abruzzen sollte auf jeden Fall die Kirche in Serramonacesca "San Liberatore a Maielle" stehen, ein Bauwerk aus dem Mittelalter.
Die Abruzzen sind für Touristen nicht nur ein Anziehungspunkt wegen der schönen Landschaft – die Region bietet auch die Möglichkeit in den vielen Museen etwas über Kultur und Geschichte zu erfahren.
Von A wie Alfedena (Stadtmuseum) über F wie Farindola (Zentrum zur Beobachtung der Gemsen) und O wie Opi (Musikmuseum bis hin zu T wie Tagliacozzo (orientalisches Museum) reicht die Angebotspalette der an die 40 Museen in den Abruzzen. Zeugnisse der Vergangenheit werden genauso bestaunt wie Gemsen, Keramik, Geburtshäuser bekannter Persönlichkeiten und vieles mehr. |