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Essen & Trinken im Aostatal

Weinstrasse im Aostatal
Weinstrasse im Aostatal - (c) Fototeca ENIT
Im Aostatal werden typische Gerichte häufig mit Fontinakäse zubereitet, die Gegend ist auch für guten Grappa, verschiedene Honigsorten, Blutwürste und Gemsenfleisch bekannt. Im Sommer herrscht im Tal ein trockenes Klima, es gedeiht eine vielfältige Gebirgsflora, die hervorragende Bedingungen für eine gute Milchwirtschaft bietet.

Schon im 13. Jahrhundert wurde der Fontinakäse urkundlich erwähnt. Ansonsten bietet die Region eine Mischung französischer und italienischer Kochkünste. Die komplette Palette der Antipasti mit herzhaften Salamispezialitäten kann man im Aostatal genauso bekommen wie die vielfältige Pasta.

Das Aostatal gehört zu einem der beliebtesten Ziele der Gourmets aus halb Europa - denn es bietet ein schlichtes, aber unverfälschtes und naturreines Menü. Dies beginnt mit Häppchen mit Motzetta (luftgetrocknetes Rind-oder Gämsenfleisch, das mit Bergkräutern und Gewürzen angereichert ist), dem Lardo d’Arnad (weißer, fein gewürzter Speck), den Tocchetti „Bodeun“ (eine Art Wurst mit Pellkartoffeln, Speck, Salz und Gewürzen), Schinken von Bosses und natürlich einem Glas mundigen Nebbiolo oder Blanc de Morgex et de La Salle. Besonders köstlich ist auch der Käse: Vom Fontina Dop (Ursprungsschutzsiegel) zu den Tome (eine weitere Bergkäseart), die man zur typischen Seupa à la Valpellinentze (eine Suppe mit Kohl, Wirsing, Fontina und altbackenem Roggenbrot) genießt, welche eine der schmackhaftesten Suppen der regionalen Küche ist, bis zu den Fondues, der Polenta und den Rippchen nach Art der Region.

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Skistation im Aosta-Tal
Skistation im Aosta-Tal - (c) Fototeca ENIT
Zu den Hauptgerichten zählt man die Carbonade (Ochsenfleisch mit Zwiebeln und Rotwein), Gämse in Salmì (auch „Civet“ genannt), gekochter Speck mit Kraut, Kartoffeln und Karotten, während man als Abschluss Waldbeeren mit Schlagsahne oder Birnen Martin Sec im Rotwein, mit Nelken, Zimt und Zucker gekocht genießt. Zu allem passt auch ausgezeichnet eine Scheibe Blanc Manger (eine Süßspeise mit Schlagsahne und Zucker), Mont Blanc (mit Schlagsahne und Kastanien) oder die köstlichen Tegole d’Aosta (wellenförmiges, zartes Gebäck mit Mandeln und Haselnüssen).

Fast kein Essen kommt in Italien ohne den passenden Wein aus. In der Region Aosta sind 22 Rebsorten zum Anbau zugelassen. Die bekannten Pinot Noir, Müller Thurgau oder Grauburgunder findet man hier wie die einheimischen Sorten Blanc de Morgex, Neyret oder Petite Arvine. Weingenießer sollten im Aostatal unbedingt den aus Rosinen entstandenen Pinot Grigio di Nus probieren und die Muskateller Weine aus der Gegend um Chambave.





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