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Geschichte vom Aostatal

Porta Pretoria, Nordtor des ehemaligen Römerlagers Castra Regina
Porta Pretoria, Nordtor des ehemaligen Römerlagers Castra Regina in Aosta.
(c) Fototeca ENIT
Die ersten menschlichen Siedlungen im Aostatal gehen bis in das 3. Jahrtausend v.Chr. zurück, 800 v. Chr. eroberten die Kelten die Region und bildeten das Volk der Salasser. 25 Jahre vor Christus eroberten die Römer die Gegend und gründeten die Kolonie Augusta Praetoria, die heutige Stadt Aosta. Römische Zeugnisse gibt es bis heute zu sehen: Imposante Denkmäler sowie der Straßenbau zu den Pässen kleiner und großer St. Bernhard zeugen von der römischen Eroberung.

Im sechsten Jahrhundert n. Chr. Wurde das Aostatal nach Invasionen verschiedener Völker an die Franken abgetreten. Nach dem Fall von Karl des Großen (748 - 814) gehörte es vorübergehend dem Reich Burgund an. Anschließend übernahmen es die Herzöge von Savoyen, wurde später durch Napoleon erobert und fiel nach dem Fall 1815 an die Savoyen zurück.

Mit dem Wiener Kongress gehörte das Aostatal zum Königreich von Sardinien das im Jahr 1861 zum Königreich Italien ausgerufen wurde. Durch die Bildung des Italienischen Staates bekamen die Bürger des Aostatales diverse politische und kulturelle Probleme: Der erzwungene Prozess der Italienisierung verursachte eine Auswanderungsflut. Heute ist das Aostatal eine Region mit Sonderstatus, das unter anderem den freien Gebrauch der französischen Sprache beinhaltet und die Gleichstellung mit der italienischen Sprache zuerkennt.





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