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Ferrari

Enzo Ferrari wurde im Februar 1898 im italienischen Modena geboren. Es gelang ihm eine der berühmtesten Produktionsfirmen für Rennwagen aufzubauen und schrieb damit italienische Automobilgeschichte.

Ferrari
Ferrari (c) morguefile.com
Das berühmte Ferrari-Zeichen, ein schwarzes Pferd, das sich auf den Hinterbeinen aufbäumt, hat seinen Ursprung im 1. Weltkrieg. Der Pilot Francesco Baracca hatte das Pferd als persönliches Zeichen an seinem Flugzeug angebracht. Dieser stürzte im Montello-Gebirge ab, nachdem er von österreichischen Maschinen getroffen worden war.

Nach Ende des Krieges übergaben seine Eltern dieses Zeichen Enzo Ferrari als Talisman und Symbol für Ferrari. Dieser kombinierte es mit den Farben der italienischen Flagge und versah es mit dem Schriftzug Ferrari. Dieses Symbol für Ferrari wird bis heute noch genutzt.

Im Jahr 1929 wurde in Modena die Scuderia Ferrari S.p.A. gegründet. Das Ziel war die Lieferung und Instandhaltung von Alfa Romeo Rennautos. Alle Rennaktivitäten wurden auf dem Alfa Romeo durchgeführt. Enzo Ferrari wurde 1938 zum Sportdirektor der "Alfa Corse" ernannt. Allerdings beendete er zwei Jahre später diese Tätigkeit und gründete die Firma "Auto Avio Costruzioni Ferrari". Er entwickelte den legendären Sportwagen Spider mit 8-Zylinder. Von diesem wurden nur 2 Exemplare gebaut. Er nahm im Jahr 1940 an der Mille Miglia teil. Doch der 2. Weltkrieg beendete jegliche Aktivitäten. Im Jahr 1943 wurde das Werk nach Maranello verlegt.

Im Jahr 1947 wurde der erste Ferrari präsentiert. Es war ein 12-Zylinder mit einem Hubraum von 1500 ccm und die Bezeichnung lautete 125 S. Der erste Sieg gelang Ferrari beim Großen Preis von Rom im Mai 1947. Mittlerweile entwickelten sich daraus Straßenwagen für die Schönen und Reichen. Allerdings kam Ferrari in eine Krise. Aber ein Übernahmeangebot durch Ford wurde abgelehnt.

1969 stieg Fiat bei Ferrari ein und übernahm 50 % der Anteile. Das brachte die notwendigen Gelder für den Bau des Ferrari 512. Im Jahr 1971 stieg die Produktion auf ca. 1200 Stück. Durch den Einstieg von Fiat als Teilhaber war es möglich, weiter zu expandieren. Am 8. April 1972 eröffnete Ferrari seine eigene Teststrecke in Fiorano.

Ferrari Formel 1
Ferrari Formel 1 (c) morguefile.com
Große Veränderungen bei Ferrari brachten die Achtziger und die Neunziger Jahre. Die Firma Ferrari steckte ihre Gewinne (bekannte Modelle aus dieser Zeit: 308 GTB, Testarossa, 328 GTS, 348, F40, Mondial, F50) in die Modernisierung der Produktionsanlagen. Die Universität Modena verlieh Enzo Ferrari die Ehrendoktorwürde in Physik. Er verstarb im Jahr 1988 im Alter von 90 Jahren.

Seit Einführung der Formel 1 nimmt Ferrari konstant an den F1 Rennen teil. Durch die Verpflichtung von Michael Schumacher als Fahrer begann der beispiellose Wiederaufstieg von Ferrari in der Geschichte der Formel 1, denn seit Nelson Piquet (1983) hatte man keinen F 1 Titel mehr nach Maranello geholt. Die Scuderia wurde fünf Mal hintereinander (2000-2004) Weltmeister. Mittlerweile hat sich Michael Schumacher vom aktiven Rennsport zurückgezogen. Aktuelle Ferrari Piloten in der Formel 1 sind der Finne Kimi Räikkönen und der Brasilianer Felipe Massa.

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Im übrigen wurde Ferrari 2007 vom "Great Place to Work® Institute Europa" zum besten Arbeitgeber in der EU gekürt. Anlässlich der 60 Jahrfeiern im Juni 2007 präsentierte Ferrari das Leichtbau-Konzept Ferrari FXX Millechili (soll nur knapp 1.000 Kilogramm wiegen).





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