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Basilika von San Nicola |
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Die Basilika von San Nicola in Bari, der Hauptstadt der italienischen Region Apulien wurde nach dem Willen der Bevölkerung nach der Ankunft der Reliquien des Heiligen Nikolaus in der Stadt errichtet. Die Überführung der sterblichen Überreste von Myra in Kleinasien nach Bari ist auf eine Gruppe von circa 60 Seemännern, die dort das Grab geschändet hatten, zurückzuführen. Auf dem Areal des byzantinischen Hofs des Catapano entstanden, erlebte die Kirche, deren Krypta 1089 für den Empfang der Reliquien des Heiligen Nikolaus bereits fertig war, 1098 schon ein Konzil in Anwesenheit vom Papst Urban II. und von 185 Bischöfen.
Laut der Inschrift auf einer Tafel an der Hauptfassade wurde das Gebäude 1197 geweiht. Unter der Herrschaft der Anjou gewann es immer mehr an Ruhm und Ehre. Später erlebte die Basilika von San Nicola Zeiten wechselnden Glücks, die in der finsteren Zeit der französischen Herrschaft (18-19 Jh.) gipfelten. |
 | | Basilika von San Nicola, an der Piazza San Nicola in Bari, eine der Sehenswürdigkeiten in der Hauptstadt von Apulien. - (c) Fototeca ENIT |
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Die Fassade der Basilika ist nüchtern und schlicht. An beiden Seiten ist das Gebäude von zwei sehr unterschiedlichen Türmen flankiert, ein Detail das auf die lange Zeit hinweist, die zwischen dem Anfang und dem Ende der Bauarbeiten liegt. Im Inneren der Basilika weist die Decke (ein Werk von Carlo Rosa aus dem 17. Jh.) aufwändige Verzierungen mit Goldintarsien auf, die Abschnitte aus dem Leben des Heiligen Nikolaus darstellen. Im Bereich der Apsis befindet sich das Ziborium aus der ersten Hälfte des 12. Jh. (wahrscheinlich das Älteste in der Region) und la „Cattedra d’Elia“ (der Stuhl des Heiligen Elias), der von drei grotesken Figuren und von zwei Löwinnen getragen wird. Außerdem zu bewundern: ein spätbyzantinisches Tryptichon von Rico de Candia, ein Altarbild des venezianischen Malers Bartolomeo Vivarini und das Mausoleum von Bona Sforza, Königin von Polen.
Nicht zu versäumen ist die Krypta, die sich unterhalb des Presbyteriums der Kirche erstreckt, mit 28 Säulen die in romanischen und byzantinischen Kapitellen auslaufen. Am Hauptaltar der Basilika von San Nicola werden die sterblichen Überreste des Heiligen Nikolaus, eines Kultobjekts sowohl im Westen als auch im Osten aufbewahrt.
Dank der Restaurierungsarbeiten im 20. Jh. (wenngleich zum Teil etwas zu eindringlich) konnten sowohl die stets vom Meereswasser überflutete Krypta als auch das Gebäude selbst mit dem umliegenden Areal saniert werden. Die Basilika von San Nicola befindet sich an der Piazza San Nicola.
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