| | Piazza Cavalli in Piacenza - (c) Fototeca ENIT | Das Hinterland der Region Emilia Romagna ist sehr reich an Kunstschätzen. Experten kennen die Geheimtipps wie Bologna, Cesena, Parma oder Reggio Emilia.
Der Renaissance-Hof von Ferrara erfuhr unter der Fürstenfamilie der Este seinen Boom. Eindrucksvoll wird die kulturelle Geschichte der Region in der Bibliothek von Cesena dargestellt, über 3000 Bände dokumentieren die Kultur.
Weltberühmtheit haben die Mosaiken von Ravenna erlangt – eine Bildergalerie exemplarischer Meisterwerke. Die Liebhaber der Musik kommen auf der Fährte des berühmten Opernkomponisten Guiseppe Verdi zu ihrem Hochgenuss. Und wer kennt nicht Don Camillo und Peppone, die in einer kleinen Gemeinde in der Poebene „ihren“ Krieg mit Kirche und Politik führten.
| Keramikmuseum in Faenza (c) Fototeca ENIT | Auf 450 Kommunen verteilt sind in der Emilia-Romagna rund 450 Museen zu finden – die unterschiedlichsten Themen der Museumslandschaft verfügt über große, kunstgeschichtlich bedeutende Exponate. Etwa 40 Prozent des Gesamtbestands machen dabei die Archäologie-und Kunstsammlungen aus. Aber auch die Museen für Volks-, Menschen-und Naturkunde sowie die Freilichtmuseen sind einen Besuch wert.
In Bologna wurde vor einigen Jahren durch die Vernetzung von 36 öffentlichen und privaten Museen ein Projekt ins Leben gerufen, welches durch gemeinschaftliche Ausstellungen, Verlagsreihen und Konferenzen sowie vergünstigten Eintrittskarten einen besonderen Ansporn eines Besuches schafft.
Empfehlenswert ist auch vor allem das Museumswesen in der Provinz Modena mit 54 Museen, in einem gemeinsamen Projekt werden Öffentlichkeitsarbeit, Markering und andere Initiativen gemeinsam abgestimmt. Für moderne und zeitgenössische Kunst ist Ferrara zuständig, eine Gesellschaft Namens „Ferrara-Arte“ hat sich zum Ziel gesetzt, gemeinsam mit den städtischen Galerien Ausstellungen und Aktivitäten zum Kulturmarketing durchzusetzen. |