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Palazzo San Giorgio |
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| Der Palazzo San Giorgio stellte Jahrhunderte lang das Zentrum des Handelstreibens und der maritimen Tätigkeiten der Stadt Genua, Hauptstadt der Region Ligurien. Er wurde 1260 auf Befehl von Simon Boccanegra errichtet. Der Palast ist ein Beispiel der mittelalterlichen Baukunst und ist heute liebevoll restauriert. |
| | Palazzo San Giorgio, Attraktion in Genua, Hauptstadt von Ligurien. - (c) Fototeca ENIT |
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Vom 1260 bis 1262 war der Palast Sitz des Rathauses. 1451 wurde er Sitz der Bank „Banco S. Giorgio“, welche die Wirtschaft der Genuesischen Republik bis ins 17 Jh. verwaltete. Die Bank war seinerzeit eine der effizientesten und mächtigsten in Europa. 1570 wurde der Palast in Richtung Meer ausgebaut. 1912 bemalte Ludovico Pogliani die Fassade, seine Gemälde waren Vorbild für die Restrukturierung im Jahr 1989.
Seit 1904 ist der Palast im Besitz des Verbandes ’Consorzio Autonomo del Porto di Genova’, heute ’Autorità Portuale’ (Hafenbehörde). Der Palazzo S. Giorgio befindet sich im Porto Antico, mitten in der Altstadt von Genua, die sich vom Viertel des Bahnhofs Genova Principe bis zu Porta Soprana ausdehnt. In den 70-er Jahren wurde die Schnellstraße auf Stelzen errichtet, die parallel zum Meer und direkt vor der herrlichen Fassade des Palazzo San Giorgio vorbeiführt und somit das Hafenviertel brutal zerschneidet und verschandelt.
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