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Geografie von Italien, Kampanien, Basilikata, Kalabrien, Sizilien |
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Unter der Erde von Italien brodelt es, wovon zwei der aktivsten Vulkane in der Region Kampanien mit der Hauptstadt Neapel liegen: der zu den Äolischen Inseln gehörende Stromboli und der Vesuv nahe Neapel, den man bis zum Kraterrand besteigen kann. Das beeindruckende Panorama der Amalfiküste, die Faszination antiker, einst verschütteter Städte wie Pompeji oder Ercolano machen Italien zu einem Urlaubsgenuss. Archäologische Ausgrabungsstätten aus der Antike, römische Amphitheater, Kathedralen und zauberhafte Villen machen die Region Kampanien zum Kulturtourismus. Auf der Via Appia in Benevento kann man auf den Spuren der alten Römer wandeln und einen der am besten erhaltenen Triumphbögen sehen. Der Reiz von Kampanien ist jedoch die Symbiose zwischen Kunst und Natur. Zwischen Positano und Vietri sul Mare, kurz vor Salerno, kann man die wohl spektakulärste Küstenstraße von Italien befahren: die 40 Kilometer lange Amalfitana mit ihren grandiosen Ausblicken. In Paestum beginnt der Cilento, eine fast unberührte Landschaft mit weißen Stränden und einem immer sauberen Meer. Zu Kampanien gehören noch drei Inseln im Golf von Neapel: Procida, Ischia und Capri.
Basilikata liegt im sonnigen Süden von Italien zwischen Kampanien, Apulien und Kalabrien, sie umfasst ca. 10.000 Quadratkilometer. Die Region Basilikata liegt am Ionischen und am Tyrrhenischen Meer. Viel Natur bietet das Landesinnere mit den Bergen der Apenninen, grünen Wäldern, die auf fruchtbarem Lavaboden wachsen und einem großen Tier- und Pflanzenreichtum. Weingärten und Olivenhaine geben der Gegend ein eigenes Gesicht. An den steilen Tuffsteinhängen des Gravina-Tals liegen eng ineinander verschachtelt die berühmten Höhlenwohnungen, bekannt als das UNESCO-Kulturgut Sassi von Matera. Es sind aber auch die kleinen Städtchen in der Basilikata die diese Region so interessant machen.
Die Region Kalabrien mit der Hauptstadt Catanzaro ist die Spitze des Stiefels und eigentlich eine Landzunge, die bis kurz vor Sizilien reicht! Zwei Meere grenzen an Kalabrien: das Tyrrhenische und das Ionischen Meer. Die historischen Städte wurden meist im Gebirge gebaut um vor den Piraten sicher zu sein. 780 Kilometer lang ist die Küste mit weitläufigen Bilderbuchstränden und einsamen Buchten - ein Urlaubsparadies vom Frühjahr bis in den Herbst. Der Norden von Kalabrien wird durch das Massiv des Monte Pollino beherrscht, um dann in die weitflächige Sila überzugehen, unterbrochen durch ausgedehnte Wälder. Interessante Bauwerke fehlen in Kalabrien weitgehend. Zeugnisse der Antike sind in den zahlreichen Ausgrabungsstätten zu finden, aber auch im Archäologischen Museum in Reggio Calabria.
Sizilien ist die südlichste Region von Italien und mit 25.426 Quadratkilometern die größte Mittelmeerinsel. In deren Mitte liegt der etwa 3340 Meter hohe, immer wieder aktive Vulkan Ätna, der im Winter zu einem wahren Skifahrerparadies wird. Rund um den Ätna befindet sich Südeuropas größtes Skigebiet. Etwas unterhalb der Skigebiete liegen „wildromantische“ Bergstädtchen, denen Wäldern und Seen mit subtropischer Vegetation folgen - und immer wieder trifft man auf Ruinen und Ausgrabungen. Die Küste von Sizilien umfasst 1200 Kilometer, der die Äolischen Inseln Lipari, Salina, Alicudi, Filicudi, Panarea, Vulcano und Stromboli und die Ägadischen Inseln Favignana, Marettimo, Levanzo und die Pelagischen Inseln Lampedusa, Linosa und Lampione, aber auch Ustica im Norden und Pantelleria im Süden vorliegen. |
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