|
|
Aostatal, Piemont, Ligurien, Lombardei Südtirol, Friaul-Julisch Venetien, Venetien, Emilia-Romagna Toskana, Marken, Umbrien, Latium Kampanien, Basilikata, Kalabrien, Sizilien
|
Geografie von Italien, Sardinien, Abruzzen, Molise, Apulien |
|
Sardinien ist die zweitgrößte Insel des Mittelmeeres und der kleinste Kontinent der Welt – sagt man. Mit den Schmalspurbahnen die von der Küste über drei kurvenreiche Strecken in das Landesinnere fahren kann man auf Entdeckungsreisen gehen. Hier sind noch seltene gewordene Pflanzen und Tiere zu entdecken. Im Nordosten prägen Korkeichen die Landschaft. 1800 Kilometer Küste mit feinkörnigem weißem Sand, Dünen, Pinienhaine und idyllischen Buchten garantieren einen fantastischen Urlaub in Italien. Die Costa Smeralda ist eine der edelsten Ferienadressen in Europa. An der Westküste ist die Dünenlandschaft der Costa Verde ein lohnendes Ziel. Sardinien bietet alles an Kulturgütern was sich der Kunstinteressierte nur wünschen kann. Zum Beispiel sind die Nuraghenbauten (zyklopischen Turmbauten und über 3000 Jahre alt) eine archäologische Sensation.
Die Region Abruzzen mit 10.794 Quadratkilometer ist mit die „grünste“ Region in Europa, denn 33 Prozent der Gesamtfläche sind geschützte Gebiete. Das Meer und die imposante Bergwelt prägen die Region Abruzzen, und dazwischen liegt das abruzzische Hügelland. Grotten, Thermalquellen und Seen machen die Gegend noch interessanter. 129 Kilometer lang ist der Küstenstreifen mit flachen Sandstränden, die sich von Martinsicuro bis Francavilla al Mare ziehen. Zwischen San Vito und Vasto wird die Küste durch Felsen und Klippen dominiert.
Molise liegt im östlichen Süden von Italien und ist eher eine unbekannte Region. Nicht einmal die Hauptstadt Campobasso wird von den traditionellen Reiserouten berührt. Das Hinterland wird von Bergen dominiert und Hügelketten erstrecken sich von dort bis hin zu den Sandstränden des Mittelmeers. Das Innere von Molise ist schon romantisch zu nennen: Weinberge, Olivenhaine und riesige Weizenfelder beeindrucken den Naturfreund. UNESCO-Naturreservate befinden sich bei Collemelluccio und Montedimezzo. Eine der Hauptattraktionen von Molise ist das Hochplateau von Pietrabbondante mit einer antiken Tempelanlage und Theateranlage und die 50 Kilometer lange Küste.
Apulien im Südosten der Apenninen-Halbinsel zählt noch als Geheimtipp. Die Naturschönheiten von Apulien gehören zu den abwechslungsreichsten Regionen in Italien: grüne Ebenen, die Kornfelder von Tavoliere, karstige Landschaften, die Hügellandschaften des Valle d’Itria oder im Salento die silbrig-grünen jahrhundertealte Olivenhaine. Apulien ist eine Kulturlandschaft. Verteilt über die ganze Region liegen geschichtsträchtige Städte: Taranto, Brindisi oder die Hauptstadt Bari, aber auch das barocke Lecce mit prächtigen Palästen und romanischen Kathedralen. Einzigartig sind die Rundbauten von Trulli mit ihren spitzen Dächern. Das Trulli-Städtchen Alberobello im Itria-Tal gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Apulien liegt am adriatischen und ionischen Meer, mit einer Küstenlänge von insgesamt 800 Kilometern. 300 Sonnentage im Jahr garantieren für ein mildes Klima. Die apulische Küste hat feinsandige Strände mit kleinen Buchten, die von grandiosen Felsformationen umschlossen sind. Gargano lohnt sich wegen seiner bizarren Klippen und Grotten. |
|
|
|
|