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Geografie von Italien, Südtirol, Friaul-Julisch Venetien, Emilia-Romagna

Südtirol beeindruckt durch seine sonnenverwöhnte Vielfalt und ist durch drei Kulturen (deutsch, italienisch und ladinisch) geprägt. Wurden einst noch Bomben für eine Unabhängigkeit von Italien gelegt, hat man sich zwischenzeitlich arrangiert und so eine sprachlich-kulturelle Vielfalt geschaffen. 400 Burgen und Schlösser prägen die Landschaft in Südtirol. Kirchen, Kapellen und Klöster mit wertvollen Skulpturen und Fresken ergänzen die Kulturlandschaft von Südtirol. Eine der imposantesten Bergregionen sind die Dolomiten. Die Gegend um die Hauptstadt Bozen ist vom Weinbau und Obstanbau dominiert.

Ein Muss für Kunstliebhaber ist Friaul-Julisch Venetien. Wahre Pilgerstätten sind die römischen Mosaiken in Aquileia, die Altstadt von Grado mit ihren prachtvollen romanischen Sakralbauten und die Tiepolofresken in Udine. Das Castello mit Burg machen Spilimbergo interessant und Castello di Miramare das auf einer Felsklippe erbaut wurde. Die Region im äußersten Nordosten von Italien bietet Berge mit dem Voralpenland, lange flache Sandstrände oder weite Lagunenlandschaften. In der Hafenmetropole Triest verschmelzen die verschiedensten Kulturen. Die Schönheit der Stadt Triest lässt sich besten durch einen Spaziergang in der Altstadt erfassen.

Venetien ist bei weitem nicht nur Venedig. Die einmalige Bergwelt der Dolomiten oder die milde Voralpenlandschaft mit ihren Weinbergen machen die Region Venetien unverwechselbar. Lagunenlandschaften im Po-Delta, Sandstrände, sogar das Ostufer vom Gardasee gehören dazu. Piave, Brenta, Etsch und Po fließen durch Venetien. Weitläufige Naturschutzgebiete mit Landzungen, Inseln, Schilfgürteln, Sanddünen, Salinen und Pinienwälder haben ihre Jahrtausende alte Geschichte. Und hier über die Hauptstadt Venedig zu schreiben, hieße Eulen nach Athen tragen.

Die reichste Region von Italien aber ist die Emilia-Romagna. Sie grenzt im Norden an den Po, reicht bis an die Adria und im Süden an den Apennin. Zur Emilia-Romagna gehört aber auch die „Republik San Marino“ – auf einem Felsen gelegen. Die Küste der Emilia Romagna mit 110 Kilometer feinen Sandstränden von Comacchio bis Cattolica ist das Reiseziel vieler Italien Urlauber. Das Hinterland mit landwirtschaftlich geprägter Landschaft beherbergt Kunstschätze von großem Wert. Kunstkenner zieht es nach Bologna, Forlì, Cesena, Modena, Parma, Piacenza oder Reggio Emilia. Die Mosaiken von Ravenna sind ein Kulturerbe für sich. Literatur-Kenner wissen, dass in der Emilia-Romagna Don Camillo und Peppone zu Hause waren.





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