Das 16. Jahrhundert gilt als Höhepunkt der Renaissance. Das Italienische wurde wieder in den Stand einer Literatursprache erhoben. Der einflussreiche Kritiker Pietro Bambo trug dabei stark zur Verbreitung des Italienischen bei. Seine Werke waren der Grundstein für eine einheitliche italienische Rechtschreibung und Grammatik.
Der Historiker Francesco Guicciardini verfasste das Werk La Historia di Italia, ein Werk, das als besonders objektiv gilt und Personen und Ereignisse scharfsinnig beurteilt. Es gilt als eines der wichtigsten Werke dieser Zeit.
Der deutsche Dichter Goethe trug ebenfalls etwas zur italienischen Literatur bei. Seine Übersetzung der Biographie des Bildhauers Cellini gilt als eines der bedeutendsten persönlichen Dokumente der italienischen Literatur.
In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts setzte die Gegenreformation ein, die sich in der Literatur durch Frömmigkeit und Ergebenheit gegenüber Autoritäten erkennen ließ. Nichtsdestotrotz verfasste der Philosoph Giordano Bruno Dialoge, die sich mit dieser Ergebenheit Autoritäten gegenüber auseinandersetzen und diese anzweifelten. Dafür wurde er 1600 auf dem Scheiterhaufen verbrannt. |