Das 20. Jahrhundert war in der italienischen Literatur durch eine große Themenvielfalt geprägt. Besonders die Erfahrungen aus der Zeit des Faschismus wurden hier verarbeitet. Gabriele D'Annunzio war der wohl wichtigste Vertreter dieser Zeit, er war Dichter und Schriftsteller und setzte sich im gesellschaftlichen Leben in den Mittelpunkt. Er wollte vor allem den Universalmenschen darstellen, einen Menschen der Renaissance.
In der Zeit vor dem Zweiten Weltkrieg entstand der Futurismus. Diese Strömung trat für die Zertrümmerung von Metrik und Syntax ein und beeinflusste den deutschen Expressionismus. Die Dichter reagierten verschieden auf die Repressalien, die sie durch den Faschismus erfuhren. Die Einen gingen in den offenen Widerstand, die anderen hielten sich eher bedeckt. Ignacio Silone erlangte internationalen Ruhm, ging aber 1930 in die Schweiz ins Exil. |