Bereits während der dreißiger Jahre entstand die Bewegung des Neorealismus als Gegenbewegung zur den Faschismus verherrlichenden Literatur. Elio Vittorini zählt zu den bekanntesten Vertretern dieser Bewegung. Carlo Levi ist ebenfalls sehr bekannt, er beschäftigte sich in seinen Werken mit den Nöten der Bauern. Insgesamt waren Arbeiter- und Industrieliteratur ebenso verbreitet, wie Romane und Lyrik, die sich der Methode des Strukturalismus bedient.
Die literarische Kritik in Italien nimmt eine Sonderstellung und zugleich einen sehr bedeutenden Platz in der zeitgenössischen italienischen Literatur ein. Vertreter dafür sind Umberto Eco, Gianfranco Cortini oder Maria Corti. In den neunziger Jahren wurde der Begriff der Intertextualität in der italienischen Literatur geprägt, vor allem durch Pier Vittorio Tondelli oder auch durch Sebastino Vassalli. |