 | | Frosolone, Kirche Santa Maria Assunta (c) Fototeca ENIT | Bereits im 6. Jahrhundert v. Chr. wird Molise geschichtlich erwähnt: Die Samniten und Frantaner siedelten in der Region an und wurden 320 Jahre später Bundesgenossen von Rom. Die Ostgoten eroberten Molise etwa 400 n. Chr., danach wurde der letzte römische Kaiser abgesetzt. Nach dem Ende des weströmischen Reiches gehörte Molise dem Reich der Odoaker an, bevor die Gegend 565 durch Byzanz erobert wurde.
Als die Langobarden einen großen Teil von Süditalien eroberten (568), wurde aus Teilen Benevents die Region Molise gegründet. Danach wurden Molise mit anderen Städten und Regionen zum Königreich Sizilien vereinigt. Dieses Königshaus wechselt in den kommenden Jahrhunderten zum Haus Hohenstaufen, das Haus Anjou, das Haus Aragon und gerät 1495 in französischen Besitz.
Durch den Friedensvertrag von Utrecht wird Molise zu Savoyen-Piemont, anschließend gehört die kleine Region noch mehreren Königs-und Fürstenhäusern an.
Im Jahr 1947 wird die Region Abruzzen als Verwaltungseinheit gegründet, erst 1963 spaltet sich Molise als selbständige Region von den Abruzzen ab. |