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Vulkan Vesuv |
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| Der Vesuv ist ein Vulkan am Golf von Neapel, der bekannteste und am meisten erforschte Vulkan der Welt. Er ist auch der Gefährlichste, weil seine unteren Hänge aufgrund der großen Fruchtbarkeit des Bodens dicht besiedelt sind. Vor allem Obstanbau und Weinanbau werden betrieben. Seit 1944 ruht er, aber sein Temperaturverlauf wird von aufmerksamen Vulkanologen regelmäßig gemessen. |
| | Vulkan Vesuv am Golf von Neapel - (c) Fototeca ENIT |
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Am Rand des Kraters in 608 m Höhe liegt ein Observatorium. Der Vesuv ist ein typisches Beispiel eines Ringvulkans. In der Tat handelt es sich bei dem im Allgemeinen als Vesuv bezeichnetes Vulkansystem um 2 Vulkane: Den Monte Somma (1133 m), der nicht mehr aktiv ist und der Vesuv (Gran Cono – 1281 m).
Der Krater des Gran Cono hat einen Durchmesser von 700 m, einen Umfang von 12 Km und ist circa 200 m tief. Bei seinem Ausbruch 79 n. Ch., bei dem wahrscheinlich der Urvulkan zerstört wurde, begrub der Lavastrom die Orte Pompeji und Herculanum (Ercolano) unter sich. Seit dem 29. Oktober 2005 ist der Vesuv ein Freilichtmuseum, weil seine Kehren 10 Riesenskulpturen beherbergen. Der Name der Dauerausstellung ist Creator Vesevo. Vom Kraterrand des Vesuvs erhält man einen Panoramaüberblick über den gesamten Golf von Neapel. Der Vesuv ist heute ein beliebtes Ausflugsziel.
So erreicht man ihn: Mit dem eigenen Auto, oder einem Mietwagen aus Neapel: Von Neapel über die A3, Ausfahrt Torre del Greco oder Ercolano. Mit der Bahn (Circumvesuviana): In Ercolano aussteigen und von dort mit dem Bus weiter bis zum Parkplatz fahren. Die Straße nach oben führt durch schöne Weingärten, durch Lavafelder und die Täler Valle del Gigante und Valle dell'Inferno. Von dem auf 1000 m Höhe liegenden Parkplatz mit Souvenir- und Erfrischungsständen kann man über einen Schotterweg zu Fuß bergauf wandern. Bei schönem Wetter können Sie einen phantastischen Rundblick genießen.
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