Das verheerende Erdbeben in der Region Abruzzen forderte bis zum Montag Abend laut Behördenmeldungen über 150 Tote. Des Weiteren verloren ca. 50.000 Menschen ihr Zuhause. Die Suche nach Überlebenden wurde auch in der vergangenen Nacht fortgesetzt. Tausende verbrachten die Nacht wegen der Nachbeben in ihren Autos oder in Zeltlagern. Premierminister Silvio Berlusconi rief den Notstand aus. Berlusconi stellte 30 Millionen Euro als Soforthilfe in Aussicht.
Für Freunde der Kunst waren die Abruzzen eine wahre Fundgrube. Über die gesamte Region verteilt, zeugten viele kleine und große Kunststädte von echten Meistern und ihren Werken. Die Hauptstadt L'Aquila, Zentrum des schrecklichen Erdbebens, mit den vielen Kirchen, Plätzen und Türmen galt als eines der bedeutendsten Kunstzentren in ganz Italien. Das Stadtbild von L'Aquila wurde durch sehr schöne zivile und kirchliche Bauten aus dem Mittelalter sowie der Renaissance geprägt. |