Die Republik San Marino ist vollständig von Italien umgeben und liegt zwischen den italienischen Regionen Emilia-Romagna und Marken. San Marino ist nur 60,57 qkm groß und befindet sich in den etruskischen Apenninen und ist vorwiegend hügelig. Der höchste Punkt des Staatsgebietes ist der Monte Titano. Die Adriaküste mit der Touristenmetropole Rimini ist in unmittelbarer Nähe. Der in Norditalien gelegene Zwergstaat und älteste Republik der Welt mit der gleichnamigen Hauptstadt gehört zu den reichsten Ländern der Welt. San Marino besteht aus der Hauptstadt und acht ländlichen Gemeinden – Serravalle, Faetano, Chiesanuovo, Domagnano, Fiorentino, Montegiardino, Borgo Maggiore, Acquaviva - und bietet ca. 30.000 Einwohnern (Sanmarinesen und Italiener) ein Zuhause.
San Marino – die Hauptstadt, zieht wie ein Magnet die Touristen an. Hier kann man fast alles kaufen was das Herz begehrt. Hier steht auch der Regierungspalast „Palazzo Publico“ sowie die drei bekannten Burgen auf den Gipfeln Rocca Guaita, Rocca della Fratta und Rocca Montale – die Wehrtürme aller 3 Burgen sind durch Wehrgänge miteinander verbunden - des Zwergstaates. Das Panorama ist einzigartig und wunderschön. Die Stadt und auch der gesamte Staat San Marino können auf eine alte und reiche Geschichte zurück blicken und einmal im Jahr werden in Anbetracht dieser Geschichte in San Marino Mittelaltertage gefeiert. Zweimal im Jahr findet eine große Zeremonie statt mit der Einführung der Capitani Reggenti. Auch die tägliche Wachablösung ist ein absolutes touristisches Highlight. Jedes Jahr im Juli findet auch noch zusätzlich das Ethnofestival statt, das mittelalterliche Folklorefest. In San Marino gibt es einige sehr schöne vielfältige Museen.
Die Altstadt als solches ist schon überaus sehenswert durch die mittelalterlichen Stadtmauern mit Toren, Türmen und Wehrgängen. Die Altstadt von San Marino wird durch den Torturm aus dem 14. Jahrhundert betreten, dem Porta San Francesco. Ein Hingucker sind auch die schönen alten Kirchen, zum Beispiel die Kirche und das Kloster San Francesco mit seinem sakralen Museum und der Gemäldegalerie, die Kirche San Quirino, die Basilika von San Marino. Eine Seilbahn verbindet San Marino mit dem Dorf Borgo Maggioro.
Domagnano – Als Castello trägt das kleine alte Dorf den Namen Montelupo (Wolfsberg). Es ist bei Touristen sehr beliebt, weil die Aussicht auf den Monte Titano und das Meer einzigartig ist.
Acquaviva – hier befindet sich die weltweit beste Motocross-Bahn und auch das wichtige Industriezentrum von San Marino, das Gualdicciolo. In Acquaviva soll sich lt. Sage auch die Grotte befinden, in der der heilige Marino Zuflucht gefunden hatte. Namensgeberin dieses Castello ist eine Quelle, die am Montecerreto anzutreffen ist.
Borgo Maggiore – In diesem Dorf befindet sich der wichtigste Markt in San Marino, die Kirche Chiesa del Suffragio aus dem 18. Jahrhundert und das Heiligtum Santuario della Beata Vergine della Consolazione. In Chiesanuovo herrscht die Landwirtschaft vor, Faetano – hier ist die Natur vorherrschend mit viel Grün und einem schönen großen See. Über Fiorentino und Montegiardino lässt sich nicht viel sagen. In Serravalle befindet sich die größte Stadt von San Marino, Dogana.
Das Klima in San Marino ist mediterran und es findet sich die typische Mittelmeervegetation mit Ulmen, Ahorn, Kiefern und Steineichen sowie Erdbeer- und Olivenbäume. Außerdem wachsen in San Marino Lavendel-, Lorbeer- und Myrtensträucher. Es gibt hier viele Vogelarten, u.a. Falken und Singvögel wie Pirol, Stieglitz, Nachtigall, Hänfling oder Girlitz. Weitere Tierarten haben hier ihre Heimat wie u.a. Füchse, Rehe, Hasen, Igel, Marder, Wiesel.
Besondere kulinarische Spezialitäten gibt es hier keine, die Küche ist genau wie die italienische mit Pasta jeglicher Art als Vorspeisen. Die Hauptgerichte werden zubereitet u.a. Wachteln, Fenchel, Kaninchen oder Kalbfleisch. In San Marino wird der Moschato ein ganz hervorragender Wein gekeltert. |