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Palazzo Madama

  
Palazzo Madama erzählt die ganze Geschichte der Stadt Turin, der Hauptstadt der Region Piemont. Als Porta Decumana, Stadttor aus dem Römischen Zeitalter, entstanden, verwandelt sich das Bauwerk im Mittelalter in eine kleine Festung und im 15. Jahrhundert wird es zum Schloss der Acaja mit vier eckigen Türmen.

Palazzo Madama Turin, Attraktion
Palazzo Madama in Turin, Attraktion - ehemaliges Stadttor aus dem Römischen Zeitalter.
(c) Fototeca ENIT

Als Residenz der königlichen Madamen Maria Cristina von Frankreich und Maria Giovanna Battista von Savoia-Nemours nimmt der Palazzo Madama die Form eines barocken Königspalasts an. Im 19. Jahrhundert bekam er den Namen Palazzo Madama in Erinnerung an die Residenz der königlichen Madamen.

Das Gebäude war Sitz der königlichen Gemäldegalerie (1832-1865), des "Senato Subalpino" (1848-1860), des Italienischen Senats (1860-1864) und des "Corte di Cassazione" (1869-1923). Heute beherbergt es das "Museo Civico d´Arte antica". Zwischen 1997 und 2005 wurden Restaurierungsarbeiten vorgenommen, die den Glanz dieses prächtigen und geschichtsträchtigen Bauwerks und Sehenswürdigkeit von Turin wieder zum Vorschein gebracht haben.

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