Den größten Wirtschaftszweig stellt in der Region Venetien der Tourismus dar. Neben dem Tourismus, der Haupteinnahmequelle, finden sich an der Adriaküste vorrangig Raffinerien, während sich im Binnenland vorrangig Maschinen- und Textilhersteller angesiedelt haben.
Die freien Flächen der Flussebenen werden bevorzugt zum Zuckerrüben-Anbau genutzt. Im Gegensatz zu anderen Regionen in Italien liegt das Bruttoinlandsprodukt der Venezianer nur knapp unter dem Durchschnittseinkommen der Deutschen. So gesehen ist Venetien auch heute noch eine recht reiche Region.
Der Anschluss an die Dolomiten macht den Norden der Region vor allem in den Wintermonaten für Wintersportler angrenzender Regionen und Länder sehr attraktiv. Auch im Sommer laden die Gipfel alljährlich Sportkletterer und Wanderer zu ausgedehnten Touren ein. Wer es ruhiger mag, lässt sich hingegen an einer der Flussebenen der drei Hauptflüsse Po, Etsch und Piave oder am Ostufer vom Gardasee nieder.
Venedig, nicht nur durch den Karneval weltberühmt zieht es vor allem Pärchen und Kurzreisende immer wieder in die Stadt der Liebe. Wer dem touristischen Trubel lieber entgehen möchte, nimmt sich jedoch lieber eine kleine Pension in einem der zwei bekannten Seebäder Jesolo und Caorle.
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