Im Durchschnitt verdienen italienische Arbeitnehmer 24.740 Euro brutto im Jahr (in Deutschland: 34.620 €). Die höchsten Gehälter werden durchschnittlich im Kredit- und Versicherungsgewerbe bezahlt (41.780 € pro Jahr). Die niedrigsten Jahresgehälter gibt es im Durchschnitt in der Gastronomie (18.280 €). In Italien existiert kein gesetzlich vorgegebener Mindestlohn.
| | Lebenshaltungskosten in Italien | Die Lebenshaltungskosten sind seit der Einführung des Euro kontinuierlich angestiegen und unterscheiden sich kaum von denen in Deutschland. Dabei ist das Leben im Süden auf dem Land wesentlich günstiger als im Norden des Landes. In beliebten Städten wie Mailand sind die Mietpreise hoch und mit deutschen Großstädten durchaus vergleichbar. Durch diese Entwicklungen ist die Kaufkraft in den letzten Jahren stark zurückgegangen.
Das italienische Bruttosozialprodukt betrug im Jahr 2006 insgesamt 1,756 Billionen Dollar. Pro Kopf beträgt es 27.700 US- Dollar. Die Wachstumsrate des BIP lag damit bei 1,9 %. Zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts wurden von der Landwirtschaft erwirtschaftet, 29,1% von der Industrie und 69 % vom Dienstleistungssektor. Fünf Prozent der Beschäftigten sind in der Landwirtschaft tätig, 32 % in der Industrie und 63% im Dienstleistungssektor. Im Süden ist der Anteil der Menschen die in der Landwirtschaft tätig sind jedoch wesentlich größer als im Norden des Landes. Insgesamt betrug die Arbeitslosenquote im Jahr 2006 sieben Prozent.
Wirtschaft in Italien / Daten & Fakten:
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