Die verbreitetste Hotelkette in Italien ist Best Western, darauf folgt Inter Continental. Die Banca Intesa plant die Eröffnung von 30 weiteren Jolly- Hotels. Auch die US- amerikanische Gruppe Starwood verfolgt Expansionspläne in Italien. Sie plant einen Hotel-Immobilien-Fonds in Höhe von 150 Millionen Euro.
| Thermalbäder von Montecatini (c) Fototeca ENIT | Die Region Toskana wird im Jahr 2007 knapp 30 Millionen Euro in die Thermalbäder von Montecatini investieren. Der Thermal-Tourismus mit rund 250 Hotels in und um Montecatini Terme ist in den letzten Jahren um bis zu zehn Prozent pro Jahr zurückgegangen. Durch die Investitionen soll das Angebot auf den neuesten Stand gebracht werden, um auf dem internationalen Markt wieder konkurrenzfähig zu werden.
Seit 2006 zeichnet sich im italienischen Tourismusbereich eine Trendwende ab. Nach mehreren Jahren des Rückgangs erhöhte sich die Anzahl der Auslandsgäste im Jahr 2006 um zehn Prozent auf 40 Millionen. Damit liegt Italien allerdings immer noch im europäischen Vergleich hinter Spanien und Frankreich zurück. Ein Viertel des gesamten Tourismus im Mittelmeerraum konzentrierte sich in den letzten 15 Jahren auf Italien. Dennoch reduzierte sich der italienische Marktanteil um mehr als fünf Prozent.
Der Jahresumsatz der Tourismusbranche betrug 2006 um die 160 Milliarden Euro, und mach damit fast zwölf Prozent des Bruttoinlandsproduktes aus. Die Branche brachte 2006 rund 30 Milliarden Euro an Devisen für Italien. Besonders der Kultur- Kreuzfahrt- und Ökotourismus haben dabei im Laufe der letzten Jahre an Bedeutung gewonnen.
Der immer noch sehr verbreitete Massentourismus führt im Sommer in der Hauptsaison zu einem starken Verkehrsaufkommen besonders in den italienischen Küstenregionen. Zudem kommt es in den Haupttouristenorten zu Wasserknappheit.
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