Im Jahr 2006 waren 63 % der italienischen Beschäftigten im Dienstleistungssektor angestellt. Dieser erwirtschaftete 69 % des Bruttoinlandsproduktes. Die meisten Arbeitsplätze im Dienstleistungssektor sind im Einzelhandel angesiedelt, gefolgt von Hotel- und Gaststättengewerbe und dem Großhandel. Die Zahl der Arbeitsplätze im Dienstleistungssektor soll Prognosen zufolge in Zukunft noch weiter anwachsen.
Zu den wichtigsten Wirtschaftszweigen von Italien gehört schon seit den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts der Tourismus. Italien gehört mit seinen langen Küsten und zahlreichen historischen Städten zu den beliebtesten Reisezielen weltweit. Vor allem Urlauber aus Deutschland, Österreich und Frankreich machen Italien zu einem der ersten Fremdenverkehrs- länder in Europa.
Die beliebtesten Touristenziele sind die Alpen mit ihren Skigebieten, die Küstengebiete am Ligurischen Meer und der Adria sowie die ober- italienischen Städte mit ihrer Sehenswerten Architektur (zum Beispiel Mailand und Venedig). Die italienische Hauptstadt Rom ist das kulturelle Zentrum des Landes.
Zurzeit befindet sich Italien in einer Phase der Restrukturierung des Tourismussektors. Auch die italienische Regierung plant ab 2007 Investitionen im Tourismussektor steuerlich zu fördern. So soll die Qualität der Unterkünfte verbessert werden, um auch international weiter mit anderen Tourismusländern mithalten zu können.
Wirtschaft in Italien / Dienstleistungen & Tourismus:
Beschäftigung, Einzelhandel, Hotel- und Gaststättengewerbe, Grosshandel
Hotel-Anlagen, Hotelketten, Großprojekte
Expansionspläne, Investitionen, Thermal-Tourismus, Jahresumsatz der Tourismusbranche, Massentourismus
Informations- & Kommunikationstechnologien, Globalisierung, Produktion, Investitionen
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