Italien ist ein rohstoffarmes Land und importiert fast alle Rohstoffe die in der Industrie verarbeitet werden. Außerdem werden mehr als drei Viertel des Energiebedarfes durch importierte Energie gedeckt. Das Importvolumen betrug im Jahr 2006 ungefähr 445,6 Milliarden US- Dollar.
| Energiewirtschaft in Italien (c) morguefile.com | Vor 1990 hatte Italien vier eigene Atomkraftwerke. Aufgrund der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl führte Italien dann ab 1987 einen schrittweisen Atomausstieg durch. Im Jahr 1990 wurde dann das letzte italienische Atomkraftwerk vom Netz genommen. Heute wird der meiste Strom in Italien in thermischen Kraftwerken produziert.
Ebenfalls bedeutend ist die Energieproduktion in Wasserkraftwerken (13,4 Prozent der Energie werden dort erzeugt). Der meiste Strom wird aber importiert, vor allem aus den Nachbarstaaten Frankreich und der Schweiz.
Die wichtigsten Lieferländer Italiens sind Deutschland (17,4 % der eingeführten Güter stammten 2005 aus Deutschland), Frankreich (10 %), die Niederlande (5,7 %), die OPEC- Staaten, Belgien (4,5 %) und Spanien (4,3 %). Die wichtigsten außereuropäischen Lieferländer sind Russland, China (4,6 %) und die Vereinigten Staaten von Amerika.
Die wichtigsten Einfuhrgüter sind Energie und Rohstoffe (Erdöl und Erdgas), Transportmittel, chemische Produkte, Synthetik- Fasern, elektronische Geräte, Tabak und Nahrungsmittel.
Wirtschaft in Italien / Industrie:
Industrialisierung, Privatisierung, Rohstoffe, Industriestruktur Industriekultur, Grossunternehmen, Ein- Mann- Unternehmen, Investitionen Industriesektionen, Maschinenbau, Fahrzeugbau, Pharmaindustrie, Elektroindustrie Export, Internationaler Wettbewerb, Produkte, Export-Partner, Export-Einnahmen Export, Massenware, Luxusgüter, Produkte Import, Importvolumen, Energie, Import-Partner, Produkte |