Im Rahmen der rasch voranschreitenden Globalisierung stellt die schnelle Weiterentwicklung der Informations- und Kommunikationstechnologien einen Trend dar, der eine Modernisierung von Wirtschaft und Staat erfordert. In diesem Bereich ist Italien im internationalen Vergleich ein Nachzügler.
| Kommunikationstechnologie (c) morguefile.com | Noch im Jahr 2004 lag Italien hinsichtlich der Produktion und der Dienstleistungen im Bereich von Informationstechnologien mit einem Wert von rund 10 Milliarden Dollar weit hinter anderen europäischen Industriestaaten zurück. So betrug die Summe in Frankreich 2004 37 Milliarden Dollar, in Deutschland 34,5 Milliarden Dollar und in Großbritannien 37 Milliarden Dollar. Weltweit führend waren in diesem Bereich Japan (218 Milliarden Dollar) und die Vereinigten Staaten (267 Milliarden Dollar).
Die geringen Investitionen im Bereich der Informationstechnologien haben seit den neunziger Jahren begonnen einen Wachstumsunterschied gegenüber anderen europäischen Ländern zu verursachen, der negative Auswirkungen auf die Wettbewerbsfähigkeit des Landes insgesamt hatte. Unternehmen und die öffentliche Verwaltung in Italien nutzen nur geringfügig die Möglichkeiten moderner Informations- und Kommunikations-Technologien. Dies führt besonders im Bereich der internen Organisation und der Vernetzung untereinander (zum Beispiel bei der Bildung von Zuliefererketten) zu Nachteilen.
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