Die italienische Landwirtschaft erwirtschaftet nur noch 2,3 % des Bruttoinlandsproduktes. 28 % des italienischen Landes sind bebaubar, davon werden aber nur 10 % tatsächlich landwirtschaftlich genutzt. 24% der italienischen Anbauflächen werden künstlich bewässert.
| Landwirtschaft in Italien (c) morguefile.com | In den letzten 30 Jahren haben fünf Millionen Beschäftigte die Landwirtschaft verlassen. Hinzu kommen noch die Familienangehörigen dieser ehemaligen Kleinbauern sowie Landarbeiter und Pächter. Ursache für diese Entwicklung ist die Sozialstruktur der italienischen Landwirtschaft. Auch heute noch existiert ein Gegensatz zwischen Kleinbesitz einerseits und Großgrundbesitz mit Pacht- System (rund 40 Prozent der Betriebe) andererseits.
Trotz des Arbeitsplatzschwundes der letzten Jahre beklagen italienische Bauern einen Mangel an geeignetem Personal für ihre Höfe. Gerade Erntehelfer fehlen in Italien, genau wie in Deutschland. Die landwirtschaftlichen Betriebe rechnen in den nächsten Jahren mit einem Zuwachs an ausländischen Arbeitskräften, die nicht aus den EU-Mitgliedstaaten stammen und schätzungsweise ein Viertel des gesamten Bedarfs an Arbeitskräften decken könnten. Sie werden vor allem deshalb bevorzugt, weil sie kostengünstig arbeiten und nach Ende der Saison wieder in ihre Heimat zurückkehren.
Die wichtigsten landwirtschaftlichen Produkte in Italien sind Früchte, Gemüse, Kartoffeln, Zuckerrüben, Mais, Reis, Getreide, Oliven und Rindfleisch. Des Weiteren werden Gerste, Roggen, Artischocken, Pfefferschoten und Wassermelonen angebaut.
Wirtschaft in Italien / Landwirtschaft:
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