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Wirtschaft Italien - Weinbau - Qualitätsmerkmale, Classico, Superiore, Riserva, Vecchio |
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Der Zusatz ""Classico" bezeichnet traditionelle Gebiete innerhalb eines Bereiches. Liegen die Qualitätsmerkmale wie Alkohol- Gehalt, Lagerzeit usw. über den gesetzlichen Anforderungen, so darf der Zusatz "Superiore" verwendet werden. Des Weiteren gibt es noch Klassifizierungen die auf die Art und Dauer der Lagerung hinweisen (zum Beispiel die Prädikate Riserva oder Vecchio). Als „Superiore“ sind Weine gekennzeichnet, die einen höheren Alkoholgehalt besitzen als Standard- DOC- Weine.
| Qualitätsweinlagen in Italien (c) morguefile.com | In Italien ist die Anreicherung von Weinen mit Zucker grundsätzlich verboten (in Deutschland oder im Bordeaux ist dieses so genannte Chaptalisationsverfahren erlaubt). Zugelassen ist das Anreichern schwacher Weine mit Most, dieses Verfahren wird besonders im Süden von Italien angewandt.
Seit Ende des Jahres 2006 erlaubt die Europäische Union die Nutzung von Holz- Spänen bei der Weinproduktion. Diese werden in den Wein gemischt und erst beim Abfüllen wieder aus dem Getränk gefiltert. Sie sollen die Alterung des Weines beschleunigen und im den Geschmack eines in Eichenfässern gereiften Weines verleihen. Dieses Verfahren soll die Produktionskosten reduzieren. Die italienische Regierung verbot ein solches Verfahren für die Herstellung von Weinen die das Qualitätssiegel DOC oder DOCG tragen.
Die besten Qualitätsweinlagen sind meist Hang lagen. Die fetteren Böden im Tal werden für den Anbau von Obst, Gemüse und Getreide genutzt. Die kargeren Hanglagen dienen dem Anbau von Wein und Oliven.
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