In Italien sind zurzeit circa 1000 Rebsorten registriert, 400 davon sind im Regelwerk der DOC zugelassen und werden somit empfohlen. In der Vergangenheit wurden wesentlich mehr verschiedene Sorten angebaut, deren Anzahl wurde aber durch das Auftreten von Rebkrankenheiten wie Mehltau und Schädlinge wie die Reblaus in den letzten Jahrzehnten deutlich reduziert.
| Rebsorten & Anbaugebiete in Italien (c) morguefile.com | Die Rebsorten wechseln dabei von Anbaugebiet zu Anbaugebiet. Noch heute ist Italien eines der vielfältigsten Länder der Welt was die Rebsorten angeht. Die italienischen Winzer haben in den letzten Jahren viel zur Verbesserung ihrer Weine unternommen. Es sind kaum noch Weinstöcke zu finden, die in Mischkultur mit Oliven- und Obstbäumen wachsen. Die Reben werden nach Sorten getrennt angepflanzt, getrennt gelesen und gekeltert.
Insgesamt gibt es in Italien rund 800.000 Weingartenbesitzer, die durchschnittliche Fläche eines Weingartens sind 91 Hektar. Nur schätzungsweise zehn Prozent der Weingartenbesitzer produzieren auch selber Wein. Den größten Qualitätssprung hat aber die Kontrolle der Temperatur während der Gärung erbracht.
Die wichtigsten Rebsorten sind Barbera (41.000 Hektar Anbaufläche), Montepulciano, Nebbiolo, Sangiovese (mit 100.000 Hektar Anbaufläche die meist angebaute Sorte), Malvasia und Trebiano. Des Weiteren werden auch international bekannte Rebsorten angebaut, wie zum Beispiel Chardonnay oder Merlot (38.000 Hektar Anbaufläche).
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