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Wein Italien - Wirtschaft Italien - Weinbau - Herstellungsverfahren, Anbauflächen, Export |
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Der Anbau von Wein ist ein wesentlicher Faktor für die italienische Wirtschaft und hat in Italien eine lange Tradition. Schon zur Zeit der Römer war das Getränk ein wichtiger Bestandteil der italienischen Kultur, und auch heute noch ist Wein ein Symbol für die mediterrane Lebensart.
| Weinanbau in Italien (c) morguefile.com | Die Weine aus Italien und das Herstellungsverfahren des Weines waren bis in die Mitte des 20. Jahrhunderts genau so wie sie schon im Mittelalter beschrieben wurden. Die Ernten deckten den Jahresbedarf der Familie des Winzers. Heute sind die traditionellen Anbaumethoden weitestgehend verschwunden. Viele der neuen Entwicklungen im Bereich des Weinanbaus haben besonders im Süden von Italien, auf den Mittelmeerinseln Sardinien und Sizilien, zur Massenproduktion von Weinen und zu extensivem Weinhandel geführt.
Wein gedeiht in fast allen Regionen von Italien und nimmt eine Anbaufläche von mehr als 908.000 Hektar ( im Jahr 2000 ) ein. Jedes Jahr werden über 60 Millionen Hektoliter Wein hergestellt. Davon werden rund 20 Millionen Hektoliter exportiert. 28 Millionen Hektoliter werden im Inland vermarktet. Fast ein Fünftel der weltweiten Weinproduktion kommt aus Italien. Aufgrund des hohen Pro -Kopf-Verbrauches von 54 Litern pro Jahr importiert Italien jährlich circa 500.000 Hektoliter Wein. Insgesamt werden zu 75 % Rotweine und zu 25 % Weißweine hergestellt.
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Die Weißweine stammen zum Großteil aus dem Venetien und aus Sizilien. Die besten Tafeltrauben und die größten Erträge hat Apulien vorzuweisen. Allerdings gibt es in allen italienischen Regionen Wein-Anbauflächen. Nach Frankreich ist Italien der zweitgrößte Weinproduzent auf der Welt, was den Export von Wein angeht ist Italien sogar in einigen Jahren führend gewesen. Nach einer Stagnation des Exportgeschäftes zwischen 1999 und 2003 hat der Export von italienischem Wein seit der Saison 2003/2004 wieder zugenommen. Vor allem Flaschen-Weine verkaufen sich heute besser als in den vergangenen Jahren.
Im Jahr 1963 verabschiedete die italienische Regierung Gesetze zur Kontrolle der Weinerzeugung, so sollte vor allem ein einheitlicher Qualitätsstandard gewährleistet werden. Das System das eingeführt wurde ist mit dem französischen System der Appellation Contrôlée vergleichbar.
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